Wärmepumpenanlagen  

 

 

Elektro-Wärmepumpen stehen für umweltfreundliches und ressourcenschonendes Heizen: dank elektrischem Antrieb keine Emissionen am Einsatzort und im Verbrauch von Strom auf ein Drittel bis ein Fünftel des Heizwärmebedarfs beschränkt, weil die
erzeugte Wärme im wesentlichen dem Erdreich, dem Grundwasser oder anderen
Gewässern, der Außen- oder Abluft und anderen regenerierbaren Quellen entstammt.

Technisch funktioniert das nicht viel anders, als im Kühlschrank. Doch während dessen Kompressor einen Raum kühlt, ihm also Wärme entzieht und über eine großflächige Lamellenkonstruktion ungenutzt an die Umwelt abgibt, arbeitet eine Wärmepumpe mit umgekehrtem Nutzen: Sie kühlt die Umwelt (Erdreich, Grundwasser, Umgebungsluft) ab, lässt die dabei gewonnene Wärme aber nicht ungenutzt, sondern überträgt sie an ein Heizsystem.

Eine spezielle Flüssigkeit, das "Arbeitsmittel", nimmt die niedrig temperierte Wärme durch Verdampfung bei geringem Druck auf. Der Dampf wird im elektrisch angetriebenen Kompressor verdichtet. Der höhere Druck hat zur Folge, dass die Dampftemperatur steigt und die Wärme im Kondensator bei einer für Heizungs- zwecke geeigneten Temperatur wieder abgegeben werden kann. Gewissermaßen wird also die Wärme auf ein höheres Temperaturniveau "gepumpt". 

   

   
   
 

 

 

 

 

   

 

Übersicht
Prinzip
Auswahl
Betriebsart
Ausführungen